Instant Messaging, Social Software, Wikis und Blogs besser als eMail?
2. August, 2007
Wie es geht:
In einem Fastcompany Artikel mit dem klingenden Titel “Email Is Dead… But cummunication isn’t” werden drei Möglichkeiten aufgezeigt um der täglichen eMail Flut etwas entgegen zu setzen und dem “eMail Bankrott” zu entgehen: Tainings zum Umgang mit eMail bei Capital One, Gezielte RSS Feeds als Ersatz von internen Massenemail bei Union Bank of California und die Instant Massaging Lösung bei Reuters.
Carola Mamberto zitiert im Wall Street Journal Artikel Instant Messaging Invades the Office weitere Erfahrungen von Unternehmen im Umgang mit IM. Zu Wort kommen Manager von: Adecco, SAS Institue Inc. (Software), Constellation, Energy Group Inc., Gates Corp. (Automotive) und Industrial Light and Magic.
Nicht zu vergessen die Cases 2.0 Sammlung von Fallstudien, die Enterprise 2.0 Vordenker Andrew McAfee kürzlich aus der Taufe gehoben hat.
Anderen kann es nicht schnell genug gehen:
Alexander Richter schreibt im Neubiberg-Blog (via frogpond.de) über eine IBM Veranstaltung zum Thema Web 2.0 im Unternehmen u.a.:
Peter Schütt (IBM) meinte z.B., dass es ihn beunruhigt, wie wenig die deutschen Unternehmenvon den (durch Web 2.0 etc.) gebotenen Möglichkeiten zur Zusammenarbeit Gebrauch machen.
Und in der ansonsten als seriös geltenden Tageszeitung DerStandard war gestern Angst vor Blogs, Wikis, Chat oder Online-Video zu lesen- passt eher ins Boulevard. Obwohl der Autor den ausgezeichneten Vorschlag:
Das Ganze wäre besser auf einem internen Blog aufgehoben
für die internen Redaktionsprotokolle der Zeitung macht, sagt die Verwendung des Konjunktiv leider alles aus! Das Thema in die Printausagabe zu bringen: Super! Leider greift der Artikel etwas zu kurz, da gehören mehr positive Beispiele her! Bemerkenswert finde ich jedoch die vielen Kommentare, die einem klar vor Augen führen wieviel Überzeugungsarbeit noch zu leisten ist.
Mein Fazit: Täglich hunderte Mal wählen wir völlig selbstverständlich das Medium (Brief, Fax, eMail, Telefon, persönliches Gespräch) für eine bestimmte Kommunikationsaufgabe. Die Palette erweitert sich nun um Instant Messaging, Social Software, Wikis und Blogs, sofern nicht eh schon aktiv genützt. Das muss vielen (besonders in Europa) erst so richtig in Fleisch und Blut übergehen.
Update 14. August, 2007:
Das Trackback von Frank Hamm war mein erster “Incomming Link” auf meinem Blog – was mich besonders freut
Dies hat mich aber auch zu dem interessanten Artikel The end of e-mail: discover new ways to stay in touch in der Zeitung The Independent geführt, bzw. dem ECM-World Blog Artikel – Das Ende von Email ebenfalls von Frank Hamm. In beiden gibt es weitere Tips, wie man effizienter kommunizieren kann.
Entry Filed under: Enterprise2.0, Web2.0. .
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1. INJELEA | 14. August, 2007 at 5:59
Steht Email vor dem Ende?
Für mich gehört Email seit vielen Jahren zu meinem täglichen (Büro-)Leben. Vor 10 Jahren habe ich mich bereits über einen Geschäftsführer geärgert, der sich seine Emails ausdrucken ließ, sie handschriftlich…
2.
Frank Hamm | 15. August, 2007 at 7:26
Hallo und ein herzliches Willkommen in der “Blogwelt”
3. E-Mail & RSS-Feeds: S&hellip | 17. August, 2007 at 1:05
[...] am 17.08., 15:05 Uhr:] Geade gefunden – Philipp Hartl zum Thema, mit einigen interessanten [...]
4.
Carsten Haas | 4. Dezember, 2007 at 9:34
Eine sehr interessante Webseite.
mfG